Natural Branding

Die Branding-Lösung für Obst, Gemüse und Gebäck

Natural Branding haben wir als nachhaltige Kennzeichnungslösung vor allem für Obst und Gemüse entwickelt. Schnell, flexible und wirtschaftlich- so kennzeichnen wir Früchte, Gemüse und Co.

Keine Labels oder Plastik-Verpackungen bei vollem Geschmack und Haltbarkeit. Dazu umweltfreundlich und produktiv: Natural Branding benötigt keine Rüstzeiten, verbessert die Marge und das mit minimalem Ressourceneinsatz.

Eine Natural Branding Maschine labelt verschiedenste Früchte und Gemüse – kontaktlos, natürlich und ohne Zusätze oder Chemie.

Natural Branding geht den konsequenten Schritt zur wahren Bio-Verpackung

Hinter dem Natural Branding-Verfahren steht eine simple Erkenntnis: Warum sollte man sich nach Verpackungsalternativen umsehen, wenn Früchte die beste Verpackung bereits mitbringen? Die Natur hat jede Obst- oder Gemüseschale exakt nach den Lagerbedürfnissen einer Frucht konzipiert. Zwischen der harten Schale einer Kokosnuss und der dünneren Schutzschicht einer Gurke bestehen grundsätzlich keine Unterschiede. Beide schützen das Fruchtinnere vor Umwelteinflüssen, beide sorgen entsprechend der Wuchsumgebung für Schutz vor Aufprallschäden, beide schließen die Frucht nach außen hin von allen Seiten perfekt ab.

 Außerdem besteht jede Schale bei Obst oder Gemüse stets aus einer farbgebenden obersten Schicht, in der sich die meisten Pigmente befinden. Darunter schließen sich mehr oder minder gefärbte Ebenen an, die die eigentlichen Schutzfunktionen übernehmen.  Aus Kennzeichnungssicht ist eine Obst- oder Gemüseschale außerdem ein perfekter Untergrund zum Beschriften. Eine Zitrone liefert theoretisch genug Platz, um ein Bio-Siegel prominent und gut sichtbar zu platzieren. Auf einer Banane ließ sich mit dem entsprechenden Markierungsgerät sogar eine ganze Geschichte unterbringen. Das Problem bei diesen Überlegungen bestand bisher darin, wie man die Schale dauerhaft beschriften kann, ohne die Frucht zu verletzen oder chemisch zu verändern – und ohne auf zusätzliche Hilfsmittel wie Klebstoffe, Farben oder Pigmente zurückgreifen zu müssen. Die Antwort hat das Natural Branding gefunden. Bei dieser Methode zur Kennzeichnung von Obst und Gemüse trägt ein Laser nach computergesteuerten Vorgaben die oberste Pigmentschicht der Schale ab. Dieser Farbabtrag erfolgt so präzise, dass sich in Sekundenbruchteilen Logos, Schriftzüge und Text in exakter Größe und Position auf einer Frucht verewigen lassen.

 Diese Form der Kennzeichnung von Lebensmitteln ist so etwas wie eine umgekehrte Tätowierung: Statt Farbe zu addieren, wird sie aus der Schale subtrahiert. Dadurch entsteht ein Negativ, das es an Lesbarkeit und Kontrasten nicht missen lässt. Möglich ist dies, eben weil die oberste Schalenschicht immer die höchste Konzentration an Farbpigmenten enthält. Der Laser fokussiert ausschließlich auf diese Schicht, sodass die darunter liegenden Partien der Frucht nicht berührt werden. Damit behält die Schale die gleiche Schutzfunktion, die sie auch ohne Natural Branding hat.  In keinem einzigen Markierungsschritt ist bei diesem Verfahren ein Zusatzstoff nötig – von Plastik ganz zu schweigen. Auch danach braucht es keinerlei Verpackung mehr. Schließlich sind die Öko-Produkte mit dem gebrandeten Bio-Siegel nun eindeutig als solche erkennbar und können sich direkt neben den konventionellen Produkten im Supermarkt beweisen.

 Mit den neuesten Maschinen wie der NB 3002 von EcoMark ist es noch nicht einmal nötig, dass ein Mensch den Kennzeichnungsvorgang überwacht. Alles – von der Ermittlung der optimalen Logo-Position über die optimale Durchlaufgeschwindigkeit der Früchte auf dem Band bis zur optimalen Eindringtiefe des Lasers in unterschiedlich gewachsene Früchte – wird vollautomatisch und computergestützt erledigt. Genau darin liegt einer der Gründe, warum Natural Branding immer mehr Aufmerksamkeit erhält.

Natural Branding – Warum erst jetzt und warum diese Methode?

 

Präzise arbeitende Laser sind keine Neuigkeit mehr. Alternative Kennzeichnungen von Früchten auch nicht. So experimentiert man zum Beispiel seit Längerem mit der Schablonentechnik, die den Reifeprozess von Früchten und deren Farbveränderungen unter Lichteinfluss ausnutzt. Warum hat es also so lange gedauert, beide Ideen mit dem Natural Branding zusammenzuführen und in tragfähigen Maschinen und Pilotprojekten umzusetzen?

Ein Grund liegt sicherlich in der erst jüngst angestoßenen Veränderung des Bio-Markts. Da die Akzeptanz und Nachfrage nach Öko-Erzeugnissen im etablierten Supermarktgeschäft kontinuierlich steigt, stehen Händler vor einem stetig wachsenden Bio-Angebot, das sie dementsprechend mit immer mehr Aufwand vom konventionellen Angebot abgrenzen müssen. So suchen sie nach Methoden, die diesen Aufwand nicht nur verringern, sondern auch die Kosten und Folgen von immer mehr Plastik in der Obst- und Gemüseabteilung senken.

Zweitens werden auch die Erzeuger erst jetzt von diesem Wandel des Bio-Segments mit voller Kraft erwischt. Ihre Vertriebsketten verschieben sich. Das Kennzeichnungs- und Trennungsgebot stellt sie vor die Aufgabe, sich nach Markierungs-Alternativen umzuschauen, die den ökologischen Status der eigenen Produktion nicht verleugnen. Dabei haben sich viele Hersteller zunächst an schon bekannte und akzeptierte Alternativen gewandt – allen voran an Aufkleber. Doch Sticker sind in mehr als einer Hinsicht ein noch größerer logistischer Albtraum als die Plastikhülle. Sticker benötigen ähnlich viel Material wie Plastikfolien. Es braucht nicht nur den Sticker selbst, der wiederum aus einem zur Frucht passenden Kleber bestehen muss. Zudem braucht es für jede Sorte einen eigenen Aufkleber-Vorrat. Ändert sich eine Information auf dem Sticker, muss eine neue Charge her und der alte Vorrat kann abgeschrieben werden.

Es braucht außerdem ein passendes Trägermedium, das die Sticker in einer entsprechenden Etikettierungsmaschine zur Verfügung stellt. Zudem sind Früchte nicht immer optimal haftende Untergründe – und eine automatische Etikettierungsmaschine erwischt nicht immer die beste Klebestelle. Darum ist hier zwangsläufig eine menschliche Endkontrolle nötig. Am Ende der Herausforderungen kann es passieren, dass die Aufkleber beim Transport und dem Handling der Ware abfallen. Und schon ist es möglich, dass die Bio-Frucht allein aufgrund dieses Details nicht im Regal landet oder an der Kasse falsch abgerechnet wird. Andere Ideen, wie etwa die Schablonentechnik, entsprechen in ihren Grundsätzen eher dem Anspruch des Natural Brandings und haben den gleichen ökologischen Wert. Die Schablonenmethode hat sich (bisher) allerdings als zu ungenau und vor allem zu aufwendig herausgestellt. Schließlich muss hier jede Frucht mit großem Aufwand entsprechend am Baum/Strauch oder auf dem Feld behandelt werden.

Auch die Lasermethode hatte bis vor wenigen Jahren noch ein großes Problem: feinschalige Produkte, darunter ausgerechnet die beliebten Zitrusfrüchte, waren für diese Markierung nicht geeignet. Die Laser hatten eine zu hohe Mindesteindringtiefe und zerstörten damit die Schichten der Zitrus-Schale, die sie eigentlich nicht berühren sollten. Zu der Zeit fehlte es an Erfahrung für die richtige Einstellung des Lasers. Außerdem war es relativ schwierig, die richtige Position auf den Produkten zu ermitteln und die typischen Höhenunterschiede an der Schalenoberfläche so auszugleichen, dass bei jeder Frucht ein gleichmäßiges und exaktes Logo oder Text-Bild lesbar wurde. Die Kamerasysteme erforderten eine hohe Rechenleistung die Technik war dementsprechend teuer. All diese Hürden für die breite Markteinführung hat nun insbesondere EcoMark mit der neuesten Maschinengeneration überwunden.

Ökologisch und trotzdem wirtschaftlich: Natural Branding schafft die Balance

Ob beim Erzeuger oder im Handelshaus: Jeder (unnötige) Verarbeitungsschritt auf dem Weg vom Feld zum Kunden kostet Zeit und Geld. Die Verpackung bzw. Kennzeichnung nahm dabei bisher einen großen Posten ein. Vorherige Gehversuche mit verschiedenen Varianten des Natural Branding konnten dabei die Kosten nicht minimieren. Erst innovative Maschinen und Methoden wie von EcoMark sind in der Lage, den Zeit- und Kostenaufwand mit Verpackungen aus Plastik auszugleichen und ihn darüber hinaus noch erheblich zu unterbieten. Gleiches gilt im Vergleich zu Aufklebern oder weiteren Markierungsalternativen. Denn das moderne Natural Branding löst bekannte Probleme der Verpackungslogistik einfach auf: 

  1. Selbst feinschalige Früchte können ohne Qualitätsveränderung markiert werden
  2. Die Kennzeichnung erfolgt vollautomatisch ohne menschliche Nacharbeit
  3. Kennzeichnungen gelingen ohne Bandstopp – „on the fly“, einzeln oder direkt in der Kiste
  4. Die Beschriftungszeit beträgt ab 0,3 Sekunden pro Frucht
  5. Design- oder Logoänderungen können in wenigen Klicks rein virtuell in der Steuerungssoftware umgesetzt werden

 Jede Kiste Obst oder Gemüse ist damit nicht nur in Rekordzeit fertig für die Auslieferung. Da jede Markierung computergesteuert dort sitzt, wo sie sitzen soll, entfallen auch typische Kontrollaufgaben zur Verpackung. Gleichzeitig sinkt der Leerlauf beim Wechsel zwischen verschiedenen Sorten oder Feldprodukten. Nach einer Charge Avocado ist es problemlos möglich, die Maschine fürs Natural Branding in Sekundenschnelle auf die Markierung von Limetten umzustellen.

 Dafür müssen weder neue Aufkleber oder Banderolen herausgesucht, noch muss die Ausrichtung der Maschine verändert werden. Die Mitarbeiter stellen das entsprechende Logo und Programm in der Steuerungssoftware ein, der Rest erledigt sich vollautomatisch. Eines der wichtigsten Argumente ist und bleibt jedoch, dass für das Natural Branding weder chemische Zusätze, noch Klebstoffe, noch Plastik in irgendeiner Form notwendig werden. Damit subtrahiert die Methode nicht nur Farbe, sondern auch wesentliche Kostenfaktoren in der Öko- und Jahresbilanz eines Betriebs.

Natural Branding: Was heißt das in Zahlen?

Mit Branding-Maschinen wie der NB 6002 von EcoMark sind hohe Einsparungen in allen Aspekten der Verpackungslogistik möglich. In voller Auslastung und optimaler Einrichtung ermöglicht das Natural Branding

  • Vollautomatische Markierungen von zum Beispiel 8.000 Gurken pro Stunde. Bei integrierten Anlagen kann die Leistung auf bis zu 16.000 Gurken pro Stunde gesteigert werden
  • Auch bei empfindlichen Zitrusfrüchten sind stündliche Stückzahlen bis zu 25.000 möglich
  • Rund 50% geringere Verpackungskosten als mit Etiketten
  • Geringerer Energieverbrauch als bei der Herstellung von Etiketten
  • Einsparungen bei Verpackungen und dem CO2-Ausstoß in Millionenhöhe
  • Pro eingesparter Tonne Plastikverpackung/Etiketten sinkt der Rohölverbrauch um 20.000 Liter

Das niederländische Handelshaus Eosta ist seit 2017 Partner von EcoMark und „testet“ das Natural Branding im täglichen Dauereinsatz. Eosta ist der führende Obst- und Gemüsevertrieb für Bio-Produkte in Europa und damit einer der wichtigsten Vorreiter der plastikfreien Revolution im europäischen Handel. Eosta hat laut eigenen Angaben seit Beginn der Zusammenarbeit mit EcoMark insgesamt 6,9 Millionen Verpackungen eingespart – von der Plastikfolie über Etiketten bis zu Transportschalen. Dabei sank etwa das Verpackungsaufkommen allein bei Ingwer innerhalb eines Jahres um rund 68.000 kg, während rund 310.000 kg weniger CO2 ausgestoßen wurden. Laut Einschätzung des Bio-Handelsriesen ist das Potential in anderen Sparten noch wesentlich höher – zum Beispiel bei Äpfeln und Birnen. Diese gehören schließlich immer noch zu den beliebtesten Früchten der Kunden in Europa und bilden damit auch einen riesigen Anteil am vermeidbaren Plastikberg.

Ist Natural Branding wirklich sicher?

Trifft ein Laser auf eine Oberfläche, verändert dies den Zustand der Oberfläche – so kennt es der Verbraucher aus der Industrie. Dementsprechend herrscht auch zum Natural Branding durchaus Skepsis. Denn wenn die Schale „verletzt“ wird, kann dies Einfluss auf die Qualität und Haltbarkeit einer Feldfrucht haben. Schon deshalb konzentrieren sich viele Supermärkte, die Produkte mit Natural Branding versuchsweise ins Programm nehmen, auf Früchte wie Avocado. Deren Schale ist besonders dick und nicht essbar. So wollen sie die Methode beim Kunden bekannt machen und die Angst vor minderwertigen Produkten nehmen.

 Diese Angst ist indes völlig unbegründet. Schließlich wird hier nichts zur Frucht bzw. Schale hinzuaddiert. Der Laser trägt ausschließlich Farbpigmente ab. Zweitens ist die Eindringtiefe so gering, dass die Schutzschichten der Schale gar nicht berührt werden. Die oberste Schicht besteht praktisch nur aus den Farbpigmenten, die eigentliche Schale beginnt erst darunter. Darum ist es auch kein Problem, eine Frucht mit einer Laserbeschriftung für Obst und Gemüse im Ganzen zu essen. Oder sie zu kompostieren. Weder die Haltbarkeit, noch die Umwelt werden durch die Methode belastet.

Nicht zuletzt ist die Laserbeschriftung von Obst und Gemüse im vollen Umfang von Bio-Zertifizierungsstellen genehmigt wurden. Hätte das Verfahren in irgendeiner Weise Auswirkungen auf die Frucht, hätten die strengen Bio-Wächter die Markteinführung nicht zugelassen. Lediglich bei sehr empfindlichen Produkten wie eben Zitrusfrüchten kann die Haltbarkeit um einen minimalen Anteil sinken. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die unverpackten Bio-Früchte schneller verkauft werden als ihre Pendants hinter Plastik. Damit gleicht sich dieser geringe Faktor sowohl aus Handels- als auch aus Kundensicht wieder aus.

Natural Branding setzt sich durch – aber langsam

Der Konsument ist ein zwiespältiges Wesen. Einerseits ist er sich darüber bewusst, dass sein Kaufverhalten Einfluss auf die Umwelt und die Natur hat. Er weiß, dass Alternativen zu Plastikverpackungen zwingend notwendig sind, um das Wachsen des globalen Müllbergs zu verlangsamen. Andererseits hegt er eine tiefe Skepsis gegenüber radikalen Änderungen seiner Einkaufsgewohnheiten. Dies zeigte sich sowohl bei der Einführung des Pfandsystems als auch bei der Verdammung der Plastiktüte.

Die Bedenken waren zunächst groß, die Proteste ebenso – am Ende wurden beide Maßnahmen auf breiter Fläche perfekt angenommen und schnell Teil des neuen Einkaufsalltags. Interessanterweise trugen dazu weniger die Aufklärungskampagnen der Handelsketten bei. Ausschlaggebend war vielmehr, dass die Kunden sofort den Wert dieser Maßnahme verstanden haben und merkten, dass sie damit einen unkomplizierten Beitrag zu einer nachhaltigeren Umwelt leisten.

Ähnlich soll es nun auch dem Verpackungswahn für Obst und Gemüse an den Kragen gehen. Da hier bisher gesetzliche Verbote bzw. Vorschriften wie bei Dosen und Tüten fehlen, muss der Handel mit mehr Fingerspitzengefühl ans Werk gehen und trotz aller Freiwilligkeit das Projekt mit einer gewissen Dringlichkeit umsetzen und vermarkten. Das funktioniert jedoch bereits ausnehmend enthusiastisch. Viele große Supermarktketten Deutschlands und auch einige Häuser in den Niederlanden haben bereits beispielhaft Laserprodukte in ausgewählten Märkten ins Sortiment aufgenommen.

Besonders Rewe und Edeka zeigen sich hier als Vorreiter, selbst Discounter wie Netto tragen diese Projekte mit. Um Kunden langsam an die Methode heranzuführen, werden bisher hauptsächlich dickschalige Produkte mit nicht essbarer Hülle als Natural Branding-Alternative angeboten. Als Vorreiter für diese Entwicklung gilt aber die Gurke, die bereits gebrandet vertrieben wird. Noch fehlt es an verlässlichen Erfolgszahlen. Fest steht allerdings bereits, dass die Kunden die Bio Produkte ohne Verpackung in keiner Weise ablehnend oder alarmiert aufgenommen haben. Allerdings muss immer noch Aufklärungsarbeit darüber geleistet werden, was der Laser beim Natural Branding tatsächlich tut und dass bei richtiger Handhabung keinerlei Qualitätseinbußen zu befürchten sind.

Dennoch ist der Erfolg groß, die Handelsketten fragen auch bei den Großhändlern immer öfter und immer größere Chargen und Produktpaletten mit Natural Branding an. So ist es für Eosta erst durch die Zusammenarbeit mit EcoMark möglich geworden, diese Anfragen zu bearbeiten und sich damit ein neues Marktsegment zu erschließen. Natural Branding wird also entlang der gesamten Lieferkette zu einem immer stärkeren Wettbewerbsvorteil, der nach und nach vom Kunden zurück bis zu den Produzenten wichtiger wird. Nun steht erst einmal die Ausweitung der Testphase auf das gesamte Filialnetzwerk zur Debatte, schließlich kann Müllvermeidung nur flächendeckend funktionieren. Hier dürfte sich zeigen, wie gut die Aufklärungsarbeit der Supermärkte bzw. die Angebotsveränderung greift.

Welche Fragen stellt die Zukunft an das Natural Branding?

Letztendlich steht es außer Frage, dass Natural Branding die Kennzeichnungsmethode der Zukunft ist – und zwar sukzessive nicht nur im Bio Bereich, sondern auch in der konventionellen Landwirtschaft. Denn auch hier wird immer intensiver nach einer Alternative zur Verpackung gesucht – und hier sind die Einspareffekte allein wegen der Marktdominanz noch wesentlich höher. Die Frage ist dabei nur, mit welchen Logos, Schriftzügen oder Piktogrammen per Laser die Unterscheidbarkeit zum Bio-Produkt sichergestellt werden kann.

Nicht nur bei den Handelshäusern häufen sich die Anfragen nach alternativen Kennzeichnungsmethoden. Der Kampf gegen Plastik hat auf breiter Fläche Fahrt aufgenommen. Wichtiges Glied in der Kette ist dabei wie so oft der Verbraucher. Mit seinem Kaufverhalten treibt er die Handelsketten dazu an, bei Zwischenhändlern natürliche Lebensmittel mit natürlicher Warenkennzeichnung zu verlangen. Wird diese Nachfrage immer größer, dürften sich Hersteller wie EcoMark in Zukunft nicht mehr nur mit den Großhändlern, sondern vor allem mit den Erzeugern zusammensetzen.

Denn langfristig wird das Natural Branding so kompakt, kostengünstig und alternativlos werden, dass eine Markiermaschine direkt neben dem Feld steht. Damit würde sich ein aufwändiger Zwischenschritt beim Großhändler erledigen. Zudem liegt der optimale Kennzeichnungszeitpunkt direkt nach der Ernte.

Auf der anderen Seite steht auch der Gesetzgeber in der Pflicht. Ähnlich wie bei Plastiktüten und dem Einwegpfand braucht es eine wie auch immer geartete Vorschrift, die Plastikverpackungen wenigstens bei Bio Produkten ahndet. Die beiden Beispiele haben schließlich gezeigt, dass ein wenig gesetzlicher Zwang nachhaltigen Entwicklungen bis jetzt immer auf die Sprünge geholfen hat. EcoMark arbeitet beständig daran, auf dem Gebiet des Natural Branding und der Effizienz der Maschinen weitere Innovationen voranzutreiben. Dies gelingt immer in Zusammenarbeit mit den Kunden. Sie stellen ihre besonderen Ansprüche an die Markiermethode, EcoMark setzt diese Anforderungen im Rahmen einer engen Kooperation um.

EcoMark GmbH